Write a comment

Existenzgründung als Musiker/in - Selbstständig als Musiker/in

Existenzgründung als Musiker/in - Selbstständig als Musiker/in Mit Musik durch´s Leben - Sie wollen die erste Geige spielen?

„Früh übt sich, wer ein Meister werden will.“ Gleiches gilt auch für die vielen Musiker hierzulande, die freischaffend arbeiten. Das heißt, sie sind nicht bei nur einem Arbeitgeber festangestellt, sondern nehmen Aufträge von verschiedenen Auftraggeber an. Der Markt ist groß, aber das Angebot an Musikern, die ihre Leistungen zur Verfügung stellen, ist weitaus größer. Deshalb ist es gerade zu Beginn einer Karriere nicht einfach, von der Musik zu leben, sei es als Jazzmusiker, Bariton oder Pianist. Alle jungen Musiker träumen den einen Traum, von ihrer Kunst leben und sich außerdem die Auftraggeber aussuchen zu können.

Wille, Engagement, Durchhaltevermögen und Talent gehören zu einer Karriere als Musiker, ob nun Erfolg als internationaler Künstler oder als Mitglied in einem Ensemble in der eigenen Stadt angestrebt wird. Relativ einfach ist es heute für angehende Musiker, Hilfe und Netzwerke zu finden. Das Internet, aber auch das Arbeitsamt mit seinem Künstlerdienst, Eventagenturen oder Künstleragenturen machen es möglich. Kontakte, Kontakte und nochmals Kontakte sind für jeden Musiker wichtig. Es hilft ungemein, als junger Musiker, die richtigen Leute kennen zu lernen, die helfen, Verbindungen zu schaffen und aufbauen, und die sich in der Branche auskennen.

Musikertraum: Existenzgründung als Musiker/in

Viele Menschen möchten ihren eigenen Ideen und Vorstellungen verwirklichen, ihrer Kreativität freien Lauf lassen. Doch der Weg zu Selbstständig als Musiker/in ist holprig und steinig, da nicht nur finanzielle Hürden genommen werden müssen, sondern auch organisatorische. Die öffentliche Hand kürzt immer wieder die Mittel, auch gerade für Künstler. Damit ist der Weg in die Selbstständigkeit nicht leichter geworden. Außerdem ist die Frage, welche jeweilige Musikrichtung von den selbständigen Musikern angeboten wird, nicht zu unterschätzen. Nicht jede Musikrichtung ist im gleichen Maß nachgefragt. Ob das große Geld mit Hip-Hop, Heavy Metal, Schlager oder Volksmusik verdient wird, ist von der Fangemeinde, Talent, Arbeit, Glück und dem Start zu richtigen Zeit abhängig. So ist Jazz bei den jungen Menschen nicht die beliebteste Musikrichtung, hat jedoch ihre Fans. Auch in der Musik gilt es, eine Nische und seine Fans zu finden.

Die Welt ist mein – Selbst

Wer das gewisse Etwas besitzt, siständig als Musikerch selbst Performance kann und dann noch Fleiß und Talent mitbringt, hat als Solokünstler oder Bandmitglied gute Chancen, die Bühne, die die Welt bedeuten, nicht nur zu betreten, sondern auf ihr sein Geld zu verdienen. Ob mit der eigenen Band beim Livekonzert oder als Instrumentalist in einem Orchester oder als Sänger auf der Opernbühne, viele musikalische Künstler arbeiten selbständig. Auch in der Musik schläft die Konkurrenz nicht. Da heißt es, Wege finden, um auf sein musi-kalisches Können aufmerksam zu machen. Schritt eins ist, sich in der Musikerböse (www.musiker-sucht-musiker.de) oder im Verzeichnis für Musiker einzutragen. (www.musiker.de)

Vor dem Selbständig als Musiker/in sollten Künstler sich fragen: Kann ich mit den Künstlern in meiner Sparte/Branche mithalten? Springe ich gar in eine Marktlücke ein oder existiert die gar nicht? Welche Voraussetzungen bringe ich als Musiker für die Selbständigkeit mit? Werde ich von meiner Musik leben können? Deshalb sollten auch zukünftige Musiker einen Businessplan erstellen, der alle rechtlichen, finanziellen und persönlichen Fragen aufführt, Rahmenbedingungen setzt und beantwortet. Ein Plan ist die Grundlage für das geschäftliches Vorgehen, auch in der Kunst. Weitere Entscheidungen, die die fachliche und persönliche Voraussetzungen betreffen, müssen abgeklärt werden.

Welche Ausbildung ist für eine Selbständigkeit als Musiker/in ist vonnöten?

Sie wussten es von Anfang an. Es soll ein Beruf werden, in dem Musik ausgeübt wird. Die Möglichkeiten sind vielfältig: Sänger, Musicaldarsteller, Gesangslehrer, Dirigent, Vokalcoach, Bariton, Bandleader, Komponist oder oder.... vor allem gehörte eine gehörige Portion Talent dazu. Und wirklich führt die meisten Musiker bereits in der Kindheit in die musische Richtung, da sie bereits von Kindesbeinen an, ihre Stimme, ihr Können auf einem Instrument schulen müssen. Talent allein hat niemals ausgereicht, früh muss mit dem Üben begonnen werden. Berufsmusiker, hier muss noch unterschieden werden, zwischen Unterhaltungsmusik und ernster, also klassischer Musik, haben zumeist ein Musikstudium absolviert. Ein Studium ist jedoch keine Voraussetzung für Selbstständig als Musiker/in.

Wichtig ist, dass Musiker ihre Kunst täglich neu erproben und üben, sei es allein, im Ensemble oder im Orchester. Aus und weiterbilden können sich Musiker an Konservatorien, staatlichen Musikschulen, Musikakademien, Kirchenmusikhochschulen. Die Auswahl ist wirklich groß. Wer nicht die klassische Richtung einschlagen möchte, kann an einem privaten Institut im Bereich populärer Musik oder im Musiktheater eine Ausbildung aufnehmen. Vom Gesangunterricht bis zur Probe im Opernstudio wird eine vielfältiges Programm angeboten. Informationen zur musikalischen Ausbildung bietet das „Themenportal Bildung & Ausbildung“.

Der nächste Schritt: Die berufliche Weiterbildung

In die eigenen Träume zu investieren, heißt immer, sich weiterbilden. Musiker haben von Kindheit an gelernt, ständig zu üben und neu hinzu zu lernen. Eigentlich hört ein Musiker nie auf zu lernen. Ihr Können bedarf der ständigen Schulung, um ein Instrument oder die Stimme perfekt zu beherrschen. Hilfestellung bieten zahlreiche Weiterbildungen in den verschiedenen Bundesländern. In Deutschland existieren zahlreiche staatliche Bildungseinrichtungen und Ausbildungsstätten für Musik. Hinzu kommen Institutionen, die in privater Trägerschaft von Vereinen und Verbänden ausbilden. Was auf allgemein bildenden Schulen oder in privater Hand begonnen wurde, kann hier fortgesetzt werden.

Hier kann nach Bedarf, wie beim Bundesverband Deutscher Privatmusikschulen oder anderen verschiedenen Ausbildungsstätten, die zum Beispiel Jazz, Pop, Rock anbieten oder das Erlernen für einzelne Instrumente oder Gruppen anbieten, gewählt werden. Es existieren viele Schulen, die Studiengänge anbieten, die zu Bachelor- oder Masterabschlüssen führen. Sehr detailreiche Informationen für Bildung und Weiterbildung im Bereich Musik bietet hier die Webseite des deuten Musikrates unter: www.miz./org/institutionen/musikunterricht-ausbildung-fortbildung

Gesetze und Vorschriften

Viele Gesetze und Vorschriften wurden zum Wohl der Fans erlassen. Allerdings wird hier in der Regel der Veranstalter in die Pflicht genommen. Musiker, die ihre Auftritte in Clubs oder auf Konzerten selbst organisieren, müssen mit ihren jeweiligen Auftraggebern verhandeln. Bekannte Musiker, die einen Manager haben, lassen diesen die Bedingungen für den Auftritte verhandeln. Bei der Existenzgründung als Musiker sollten Sie darauf achten, das der Auftraggeber die Richtlinien von GEMA einhält.

GEMA ist die Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte. Hier wurden 86 Einzeltarife geschaffen, die vorwiegend bei Live Konzerten, der Musikwiedergabe und der Herstellung von Tonträgern, Rundfunksendungen und Filmvorführungen zum Tragen kommen. Arbeiten Sie Selbständig als Musiker/in, achten sie auf die angemessene Bezahlung ihrer Leistung. Die Tarife für die Bezahlung von Musikern wurde weltweit in Verträgen festgelegt. Bei der Existenzgründung als Musiker/in sollten einen sogenannten Dienst- oder Werkvertrag mit ihren Auftraggeber abschließen, hier wird ein Entgelt vertraglich vereinbart und festgelegt. Selbstständig als Musiker/in können ihre Musik hiermit pauschal oder stundenweise anbieten.

Damit ist gesichert, das nach dem Auftritt das vereinbarte Entgelt auch gezahlt wird. Außerdem sollten Musiker darauf achten, das die Presse, auch wenn es nur eine kleine Lokalzeitung ist, hinzugezogen wird, das schafft Bekanntheit, ist demnach eine zusätzliche Werbung. Auch für Musiker gilt, sich Selbständig zu machen, bedeutet Zeit zu investieren, viel Arbeit in den ersten Jahren, Verzicht auf Urlaub und Freizeit. Wie alle Freien, müssen Bescheinigungen, Erklärungen, Bilanzen geführt werden. Informationen bieten: eventblog, wikipedia

 

Freier Beruf? 

Zunächst einmal ist der Vorteil eines freien Mitarbeiters, er kann für mehre, verschiedene Auftraggeber arbeiten. Das Honorar für die Musik muss von ihnen selbst ausgehandelt werden. Freiberufler?  Freiberufler müssen keine Gewerbesteuer zahlen und müssen auch nur die einfache Einnahme- Überschuss-Rechnung beim Finanzamt vorlegen.

Eine Voraussetzung für Freiberufler ist, sie müssen über besondere berufliche Kenntnisse verfügen und besondere geistige, schöpferische oder ideelle Arbeit erbringen. Das kann im Einzelfall schwer abgrenzbar sein. Dann ist steuerliche Beratung notwendig. Freiberufler erbringen die musikalische Leistung persönlich und der Musiker steht im Mittelpunkt damit ist das grundsätzlich denkbar.  

Der erste Schritt ist daher der zum Finanzamt. Um die Sicherheit zu haben, benötigt man eine Einstufung vom Finanzamt. Das Amt prüft mit dem Fragebogen zu steuerlichen Erfassung, welche Art von Eibkommen zukünftig erwartet wird und stuft den Musiker ein. Alle Musiker, die eine künstlerische Tätigkeit ausüben und schöpferisch arbeiten, gehören in der Regel (ist im Einzelfall aber zu klären) zu den Freiberuflern. ( www.freie-berufe.de/fileadmin/bfb/6.../1.../existenzgruendung-und-freie-berufe.pdf )

Aufbau eines Businessplan

Vor der Selbstständigkeit sollte ein Businessplan erstellt werden. Viele Musiker können nicht von ihrer Musik leben, weil zuvor nicht wirklich an der musikalischen Idee, den Auftritts – oder Verbreitungsmöglichkeiten und den Voraussetzungen gearbeitet wurde. Ohne Businessplan geht nichts. Er bereitet auf die Aufgaben, Risiken und Pflichten vor. Oft führt mangelnde Planung in die Insolvenz. Eine intensive Planung gibt Musikern die Möglichkeit, ihre Selbstständigkeit auf ihre Machbarkeit und das wirtschaftliche Potenzial zu untersuchen. Wie sind die Chancen für Musiker? Welche Musiker bieten ihre Musik mit einem gleichen oder ähnlichen Angebot an? Wer sind meine zukünftigen Auftraggeber? Welche Erträge kann ich erwarten?

Für welche Kosten muss ich aufkommen? Bei einem Überangebot an Konkurrenz, was bleibt? Ein durchdachter Plan zeigt, dass der Gründer sich mit den zukünftigen Aufgaben und dem Markt auseinander gesetzt hat. Der Businessplan ist für eventuelle Partner ein zentrales Dokument. Er ist entscheidend für die Geldgeber. Der Businessplan ist eine Zusammenfassung eines ausgearbeiteten und ausformulierten Konzeptes. Eine Idee wird durch eine Machbarkeitsstudie auf ihre Funktionalität geprüft. Der Businessplan enthält kurz-und mittelfristige Unternehmensziele. Führen Sie eine Kostenanalyse durch! Wie wollen Sie ihre Musik und sich als Person verkaufen?

Hochwertige oder lieber mehr Auftritte und Einspielungen? Mehr Masse oder mehr Geld für wenige rare Bühnengesänge? Wie viel Publikum ist vorhanden? Wo wollen sie auftreten? Wie steigern sie ihren Bekanntheitsgrad? Welches Motto und welchen Musikstil verfolgen Sie? Bedenken Sie, der erste Eindruck entscheidet. Um das herauszufinden, benötigen Gründer eine Zielgruppenanalyse. Ein gelungenes Konzept, das im Businessplan festgeschrieben wurde, macht es leicht, Ideen umzusetzen und für die Zukunft zu planen.

Jeder Musiker, jede Band und jedes Orchester benötigt Werbung

Marketing und Image gehören dazu. Ein Image, das Musiker vom Otto Normalbürger unterscheidet. Auffallen wollen ist hilfreich, aber kein Muss. Es gibt viele Wege Musiker zu werden und zu sein. Ein Orchestermitglied, das Geige spielt, muss viel weniger für sein Image tun, wie zum Beispiel eine bekannte Geigerin, wie die Patricia Kopatchinskaja. Für Band und Sänger sind Auftritt und Konzerte im Radio, TV, Internet und Street Promotion wichtig. Wenn die Regeln für erfolgreiche Musiker, Band´s und Orchester auch ähnlich geblieben sind, eröffnen sich heute doch neue und weitaus mehr Möglichkeiten.

Allerdings ist die Konkurrenz dadurch auch überall vertreten. Trotzdem ist die Selbstvermarktung als Musiker Dank des Internets einfacher geworden, da sich mehr Möglichkeiten bieten. Digitale Musikvertriebe helfen mit ihren Diensten. Hier kann die eigne Demo-CD gebrannt werden, auf Videoplattenformen und sozialen Netzwerken kann man mit den Fans kommunizieren, Online-Selbstvermarktungsplattformen wie MP3.com oder besonic.de bieten erste Darstellungsformen.

Selbstvermarktung: Selbstständig als Musiker/in

Vielen Musiker vermarkten sich heute selbst, sie haben dadurch mehr Einfluss auf die Steuerung ihrer Karriere und über den aktuellen Markt. Sie wollen Fans gewinnen, dafür benötigen Sie Empfehlungen, Mund zu Mund-Propaganda. Ihren Ideen sind keine Grenzen gesetzt, Hauptsache Menschen werden positiv auf Sie aufmerksam. Die deutschen Bundesländer veranstalten eine Vielzahl von Wettbewerben. So gibt es beispielsweise den Echo in Thüringen oder den smago Award in Bayern. Teilnehmen, sein Bestes geben und vielleicht gewinnen, so macht man sich einen Namen. In Deutschland hat jede Musikrichtung, ob Pop, Rock oder Jazz, ihre Preise und Auszeichnungen, Musiker sollten dies nutzen. Um nur einige Wettbewerbe zu nennen: ARD-Musikwettbewerb, Tonali (Klassik), Hamburger, A-Cappellea-Award Ulm, Instrumentalwettbewerb, Akkordeon-Musik-Festival, Berliner Operntreff und und und. (siehe: www.miz.org/institutionen/musikwettbewerbe-s113-p550-d und https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Musikwettbewerbe_und_Preise)

Existengründung als Musiker/in- wie geht das?

Sie möchten ihre Musik auf Geburtstagsfeiern oder Festen anbieten, dann sollte Sie zuerst ein Life-Set, eine Setliste und eine Webseite aufbauen. Visitenkarten verteilen kommt auch gut, Menschen auf sich und das Produkt, die Musik aufmerksam machen, ebenfalls. Werben, vor allem im Internet. Im Mittelpunkt steht die Gewinnung neuer Kunden und die Intensivierung der Kundenkontakte, um eine gleichmäßigere Auslastung der Auftritte zu erreichen und besser planen zu können. Hilfreich ist immer die Mund-zu-Mund-Propaganda, die durch die Ableistung von sehr guter Arbeit zustande kommt. Der Anspruch eines Musikers an die Qualität seiner Auftragsabwicklung und die damit verbundene hohe Zufriedenheit der Kunden, beeinflusst die Entwicklung und das Wachstum eines eines Marktes für den jeweiligen Musiker, Sänger oder eine Band nachhaltig. Viele Vorteile bietet die Onlinevermarktung. Hinweise lassen sich unter www.delamar.de /Musikbusiness finden.

Wo und wie kann ich arbeiten: Selbstständig als Musiker/in

Die Existenzgründung als Musiker/in kann in verschiedenen Musikrichtungen erfolgen. Volksmusik oder Hardrock, Musik ist äußerst vielfältig, Fans lassen sich in allen Bereichen der Musik finden. Wo kann ich als Musiker tätig werden? Im Musikverlag, Filmstudios, in der Bildung als Musiklehrer oder als freier Musikjournalist. Es gibt verschiedene Zeitschriften, die Stellenanzeigen und Auftragsangebote für Musiker haben, wie „Das Orchester“, „M-Musik zum Lesen“ und „Clarino.print“, „forte“ oder die Verbands-Magazine für bestimmte Regionen in Deutschland. Weitere hilfreiche Info´s bietet das Musiker - Board, hier können sich Musiker, wie Gitarristen, Bassisten, Sänger, Streicher, Schlagzeuger oder DJ´s eintragen lassen, da hier Auftraggeber in der Datenbank nach potentiellen Musiker suchen. Hilfreich ist auch das Portal www. Musiker-sucht.de. Schnell wird der Suchende auf den vielen Webseiten, die Ideen bieten und hilfreich zur Seite stehen , fündig.

Konkurrenz oder Miteinander bei der Existenzgründung als Musiker/in?

Natürlich miteinander, denn durch ein Netzwerk an Kontakten können sich die Musiker untereinander helfen. Die Zahlungsmoral der Veranstalter ist zuweilen mies, die Honorare für Konzerte an Musikschulen und Hochschulen lassen einem auch nicht gerade vor Freude an die Decke springen und die Rahmenbedingungen sind nicht immer gut. Nur die großen Künstler in der Klassik, Pop und Rock haben diese Probleme nicht mehr. Viele von ihnen erinnern sie jedoch noch an ihre Anfangszeiten und sind oft bereit, zu helfen. Wo wir wieder bei den Kontakten wären.

Im Internet finden sich Plattformen und soziale Netzwerke, auf denen Musiker ihre Musik und ihre Projekte vermarkten können. Fans können erreicht werden und vielleicht neue gefunden werden. Facebook bietet sich gerade zu an. Fotos ´s und Videos können hochgeladen werden, so das Musiker direktes Feedback der Fan-Community erhalten. Weitere Möglichkeiten finden angehende Musiker bei Twitter, YouTube oder SoundCloud. Hinweis: www.blog.digimedial.de/die-funf-wichtigsten-online-netzwerke-fur-musiker-im-socia.

Netzwerke für Musiker

Warum nicht einmal als Vorgruppe einer bekannten Band auftreten? Oder zusammen mit anderen Musikern ein Stadtfest ausrichten oder in einem Club aufmischen? Die Kosten können genau wie der Gewinn unter den verschiedenen Musikern geteilt werden. Genau hier kommen Netzwerke zum tragen. Netzwerke sind für die Existenzgründung als Musiker/in unbedingt nötig. Erfahrungen können ausgetauscht und Hilfe kann angeboten werden. Es gibt eine Vielzahl an Möglichkeiten aufzutreten, in Kontakt zu kommen, Musiker müssen nur die Möglichkeiten erkennen und nutzen. Ja, was gibt es denn? Zum Beispiel die Live Musik Kommission – Verband der Musikspielstätten in Deutschland e.V., Backstage PRO – das Profinetzwerk für die Musikszene und das regionale Netzwerk für Veranstaltungs- und Clubkultur in Frankfurt/Rhein-Main, Clubs am Main e.V. sowie das Musikmesse Festival. (www.backstagepro.de/clubaward / „Beste Nachwuchsförderung / Newcomerclub des Jahres“, „Backstage des Jahres“

Vergleichszahlen in der Musikbranche

In Deutschland sind über 11.000 Musikunternehmen tätig, mit leicht steigender Tendenz. Es werden annähernd 5 Milliarden Euro Umsatz im Jahr erwirtschaftet. Außerdem existieren eine Vielzahl an Beschäftigungsformen, vom Dirigenten bis zum Bläser ist alles vertreten. Über 4000 Freie sind tätig als Existenzgründung als Musiker/ in. Gearbeitet wird in Musikproduktionen, Konzerthallen, Musikverlagen, privaten Kleinkunstbühnen, Tonstudios und Musicals. Ein hoher Anteil von freien Mitarbeitern ist in der Musikbranche tätig, viele arbeiten allerdings auch mit Werk- und Zeitverträgen. Wirtschaftszweige in der Musik sind Musikverlage, selbständige Komponisten und Musiker, Musik und Tanzensembles, Theater, Oper, Clubs, Konzertveranstalter.

Einen leichten Zuwachs konnten die Konzertbühnen verzeichnen, allerdings ging die Zahl der freien Musiker ebenfalls leicht zurück. Annähernd 100.00 Menschen arbeiten in der Musikbranche. Die Arbeitsformen reichen von den hauptberuflichen professionellen Musikerinnen und Musikern bis hin zu den Freien, die entweder mehrfach und projektorientiert arbeiten, bis zu den semiprofessionell Aktiven. Erschwert kommt hinzu, das immer neue Existenzgründer als Musiker/in auf den Markt strömen. In den letzten Jahren wurde festgestellt, das immer weniger Musiker fest angestellt sind, der große Hauptteil einfällt auf die Freien. (static.de/themenportale/einfuehrungstexte.pdf/archiv)

Die Künstlersozialkasse und andere Versicherungen, die Musiker benötigen

Jeder Künstler, jeder Musiker ist in Deutschland Mitglied in der Sozialkasse, die Selbstständigen sozialen Schutz in der Renten-, Kranken- und Pflegeversicherung bietet. Wie Arbeitnehmer zahlen Musiker die Hälfte der Versicherungsbeiträge. Während die andere Hälfte des Beitragsanteil von der Künstlersozialkasse getragen wird. Woher kommen die Mittel? Sie werden finanziert aus einem Zuschuss des Bundes und einer Abgabe der Unternehmen, die künstlerische Leistungen verwerten (Künstlersozialabgabe) Allerdings besteht eine Bindung an das künstlerische Schaffen, das dem Lebensunterhalt dient. Es darf keine andere Arbeit verrichtet werden, in der der Musiker nicht künstlerisch tätig ist.

Wie jeder andere Selbstständige benötigen Musiker verschiedene weitere Versicherungen.

Die richtige betriebliche und private Risikoabsicherung ist von existenzieller Bedeutung für Musiker und ihr zukünftiges Fortbestehen. Wichtig für den Musiker ist die Instrumentenversicherung. Viele Instrumente sind sehr teuer, fast unersetzlich. Um nicht ohne Instrument und damit ohne Möglichkeit der Ausübung des Berufes dazustehen, lohnt diese Versicherung für Musiker. Welche Versicherung ist außerdem noch sinnvoll? Frage Sie sich, wie hoch ist das Risiko im schlimmsten Fall für mich bei der Existenzgründung als Musiker/in und was kann ich selbst tragen. Wichtig Versicherungen sind Rechtsschutz-versicherung, Berufsunfähigkeitsversicherung oder Unfallversicherung. Doch Vorsicht, Versicherungsbeträge können sich schnell auf summieren. ( www. Kuensterlersozialkasse. oder www.kuenstlersozialkasse.de/kuenstler-und-publizisten/voraussetzungen.htmlde)

Sie lieben es Musik zu machen?

Dann machen Sie Musik! Die Frage ist, was Sie unter Erfolg verstehen. Das ganz große Geld zu machen oder ein Leben, begleitet und durchdrungen von Musik zu führen und dadurch Erfüllung zu finden. Nicht jeder findet als Instrumentalist in einem Orchester seine Bestätigung, manch einer würde lieber als Bandmitglied in einem Musikclub spielen. Der andere möchte mit seiner Musik durch Deutschland oder die Welt touren. Klar gibt es die, die es geschafft haben, die jeder kennt, denken wir nur an die große Pianistin Helene Grimaud oder an die Sängerin Pink. Sie gibt es auch, die Künstler, die kaum ihre Miete bezahlen können und die in anrüchigen Bars am Piano sitzen.

Hauptsächlich jedoch gibt es die dazwischen, das sind die meisten Musiker, die Mittelschicht, die auch bei den Künstlern existiert. Musiker, die gut von ihren Kunst leben können und dadurch, das sie ihr Hobby, ihre Liebe zur Musik, zum Beruf gemacht haben, ein erfülltes Leben führen. Diese Musiker haben eine stabile und sicher Karriere geschafft. Wer Musik liebt, seinen Meister durch die hohe Kunst des Übens erlangt hat, dem steht auch heute noch alle Chancen offen. Vieles befindet sich heute im Umbruch, auch die Welt der Musik, dies hat zu positiven und negativen Entwicklungen geführt, doch die Digitalisierung betrifft uns alle. Musik aller Richtungen, so vielfältig sie ist, wird heute anders konsumiert also noch vor Jahren, dies sollten Musiker für sich nutzen.

Say something here...
Cancel
Log in with ( Sign Up ? )
or post as a guest
Loading comment... The comment will be refreshed after 00:00.

Be the first to comment.