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Unternehmenspreis “Mein gutes Beispiel 2019” in der Kategorie klein- und mittelständische Unternehmen ausgezeichnet.

In 2018 hatte Katharina Mayer auch bei “Die Höhle der Löwen” Fortuna auf ihrer Seite. Carsten Maschmeyer und Dagmar Wöhrl investieren gemeinsam 100.000

 

Der Name Kuchentratsch ist nicht nur einprägsam, er hat auch ein Alleinstellungsmerkmal und einen sozialen Hintergrund.  

Nach dem Motto: Rentner haben Zeit- und Erfahrung – bringt dieses Social Start-Up, gegründet von Katharina Mayer, Rentnerinnen und Rentner in München zum Kuchenbacken zusammen. Verkauft werden die Kuchen und Torten vor Ort an Privatpersonen, an Unternehmen (auch individualisiert mit Logo) und an Cafés. Auch für Hochzeiten und andere besondere Anlässe legen sich die Omas und Opas gerne so richtig ins Zeug, so dass auch komplette Kuchenbuffets bestückt werden können. Deutschlandweit können die süßen Kreationen auch per Post versendet werden. Natürlich auch mit persönlichen Grußbotschaften.  

Für Schlemmer- und Schleckermäuler sind die drei Kuchen-Abos interessant. Das Kleinste ist das Schnupperkuchen-Abo, gefolgt von dem Kuchentester-Abo und dem Kuchengenießer-Abo.  

Das ist aber noch nicht alles! Ein Weihnachtsbackbuch, ein Postkartenkalender sowie ein Geschenkpaket mit Weihnachtsbackbuch und Gutschein dürfen nicht vergessen werden. Das Gleiche gilt auch für die beliebten Workshops. 

Das gesamte Projekt von Kuchentratsch ist darauf ausgerichtet, Leben lebenswerter zu machen: das Leben der Omas und Opas, indem sie einer sinnvollen Tätigkeit nachgehen und neue Leute kennen lernen. Das des Brotteams, denn wir schaffen uns unseren eigenen Traum-Arbeitsplatz und das der Kunden, die in ….... 

Und genau dafür wurde am 15. Mai 2019 in Berlin mit dem Unternehmenspreis “Mein gutes Beispiel 2019” in der Kategorie klein- und mittelständische Unternehmen ausgezeichnet. Klar, dass die Gründerin Katharina Mayer sich darüber unbändig freute. Und die Omas und Opas mit ihr.  

In 2018 hatte Katharina Mayer auch bei “Die Höhle der Löwen” Fortuna auf ihrer Seite. Carsten Maschmeyer und Dagmar Wöhrl investieren gemeinsam 100.000 für 10% der Firmenanteile in die Kuchentratsch UG. Ausgezeichnet geschmeckt hat allen “Löwen” der Kuchen. Und so wurde ordentlich geschlemmt. 

Das sagt die AFB social & green IT-Group dazu 

Das Staunen über den gesellschaftlichen Mehrwert der süßen Sünden war groß. Die Lieblingskuchen werden einzeln, von Hand und mit viel Herzblut anstatt am Fließband gebacken. Dabei werden neue Kontakte geknüpft und ein wenig zur Rente dazuverdient. Die älteren Menschen inspirieren die Jüngeren mit ihrer Gelassenheit und der Generationen übergreifende Austausch ist für alle eine Bereicherung.  

Deshalb wird auch beim Backen nicht nur über Rezepte, sondern über “Gott und die Welt” von den Enkeln bis zur Politik getratscht.  

Werden spezielle Wünsche geäußert, wie zum Beispiel ein Piratenschiffkuchen, ruft die Backstubenleitung die Omas an und fragt, wer einen solchen Kuchen backen kann und auch Lust dazu hat. Meistens klappt das dann auch.  

Natürlich gibt es auch Lieblingskuchen. Zum Beispiel den Erdbeerkuchen von Oma Rosemarie im Sommer und den Eierlikör-Lebkuchen-Gugelhupf von Oma Regina im Winter. Ansonsten der Frische wegen gerne immer wieder saisonal.  

Und was macht einen guten Kaffeeklatsch aus? 

Guter Kuchen, ein Klacks lieber Menschen und eine Prise Liebe im Detail wie Kerzen, hübsches Geschirr, gute Musik und gerne Jung und Alt gemischt an einem Tisch. Dann gehen die Themen garantiert nicht aus.  

Und dieses Konzept ist ein voller Erfolg geworden, abseits der ehrenamtlichen, sozialen Initiativen. Denn die Backstube generiert Geld über den Verkauf der Backwaren und wird nicht vom Staat unterstützt.  Die Kuchentratsch UG finanziert sich somit selbst und jeder, der mitmacht, bringt sich mit seinem Wissen und seinen Fähigkeiten ein und wird entsprechend entlohnt.  

Alles nach dem Unternehmensmotto:  

Das Leben lebenswerter machen! 

Natürlich müssen die Seniorinnen und Senioren auch Voraussetzungen erfüllen. Dazu gehören neben Freude am Backen auch Spaß an der Gemeinschaft. Rechtlich gesehen müssen sie in Rente sein und eine Belehrung nach dem Infektionsschutzgesetz mitbringen. Das Erreichen alleinig der Rente reicht für unsere Lieferomas und Lieferopas, denn sie bringen die Kuchen in den speziell von Kuchentatsch entwickelten Verpackungen zum Kunden innerhalb Münchens.  

Wie sieht die Social Entrepreneurin Katharina Mayer ihr Projekt von der Gründung bis heute? 

Sie liebte immer den Kuchen von ihrer Oma und stellte sich die Frage: “Wo bekomme ich so leckeren Kuchen her, wenn meine Oma mal nicht mehr backen kann? Hinzu kam, dass sie bemerkte, wie schwer es ist, im Alter neue Kontakte zu knüpfen. Im Studium war Katharina mit sozialen und gesellschaftlichen Themen konfrontiert und wollte genau diese Probleme lösen. Das waren die ersten Gedanken, aus denen Kuchentratsch heraus geboren wurde.  

Ein ausgeklügeltes Konzept? Fehlanzeige! Bester Kuchen von Oma? Jaaaa!!! Das klappt!!!! 

Von der Idee zum ersten richtigen Action-Step war die schwierigste Phase. Dies auch deshalb, weil selbst im Familien- und Freundeskreis nicht viele dem Projekt positiv gegenüberstanden. Das wirkte aber nicht entmutigend und so glaubte sie weiter an sich und ihre neue Idee. Sogar eine Portion Naivität hat sie belassen, und so nicht alle Risiken an sich herangelassen. Um das Geschäftsmodell auszuarbeiten wurde auf das Businessmodell Canvas zurückgegriffen. Große Lernkurven hat sie gemeistert, meistert sie auch heute noch und freut sich über jede auch persönliche Weiterentwicklung.  

Die eigentlichen Startvorbereitungen konnte Katharina dann mit dem Stipendium von SOCIAL IMPACT START angehen. Dies sicherte einen festen Arbeitsplatz in einem Coworking Space und einen Coach als Ansprechpartner.  

Die Finanzierung der Backstube erfolgte über ein Crowdfunding. Hierfür legte sie den Fokus auf das Video, um sich optimal zu präsentieren. Kombiniert mit der Pressearbeit und einem hohen zeitlichen Engagement verlief das Crowdfunding letztlich erfolgreich.  

Nachdem dann vor den Bäckermeistern die theoretischen und praktischen Prüfungen alle bestanden wurden, erhielt Kuchentratsch von der Handwerkskammer eine Ausnahmegenehmigung, ohne Bäckermeister Kuchen und Torten zu backen und wurde in die Handwerksrolle eingetragen. Dies hat sich dann im Laufe der Zeit geändert. Mittlerweile ist auch ein Konditormeister in Vollzeit angestellt, der den Omas mit Rat und Tat zur Seite steht. 

Außerdem wurde von Anfang an eng mit der Stadt München zusammengearbeitet. Dazu gehörte auch vor dem Umbau der Backstube die Abstimmung mit der Lebensmittel- und Gewerbeaufsicht des Kommunalreferates, um alle Hygiene- und Sicherheitsstandards zu erfüllen. Dazu gehört auch die spezielle Hygieneschulung.   

Die Zusammenarbeit mit BSH Haushaltsgeräte ermöglicht Kuchentratsch das Arbeiten mit modernsten Geräten, die höchsten Sicherheitsstandards entsprechen.  

So vernetzt und bestens abgesichert macht allen, egal ob jung oder alt, in der Münchener Landsberger Straße 59 das Backen von Kuchen und Torten bestimmt noch lange ganz viel Spaß.  

Neugierig geworden? 

Dann schau dir das gesamte Sortiment und viele Inspirationen auf  

kuchentratsch doch einfach mal an! 

Was ist heute für Katharina Mayer das Schönste an ihrem Leben als Unternehmerin? 

Dass sie immer wieder Neues lernt, um sich selber aber auch ihr Umfeld zu bereichern, dass sie mit inspirierenden Menschen zusammenarbeitet und dass sie ihren wirtschaftlichen Kopf mit ihrem sozialen Herzen verbinden kann. Deswegen stand schon bei der Gründung der Faktor Mensch im Vordergrund.  

Und jetzt gibt es aber auch noch einen eigenen Podcast 

In diesem Podcast geht es um Lebensrezepte zum Anhören mit Erinnerungen und Lebensweisheiten von Oma und Opa zum Schmunzeln, Träumen und Wohlfühlen. Es ist wirklich inspirierend, den Worten dieser Generation zuzuhören, die unheimlich viele Entwicklungen und Geschehnisse kennengelernt hat. Deshalb sagen wir von magazin-u: 

Einfach reinhören auf ITunes oder Spotify! Es lohnt sich! GARANTIERT! 

Definitiv ein Highlight ist die Kuchentratsch-Keynote mit Katharina 

Diese ist nicht nur wegen der dreifachen Alliteration eine tolle Sache.  Mit der Keynote buchst du für dich (und dein Team bis max. 20 Personen) quasi das Rundum-Sorglos-Paket. Katharina hält bei dir vor Ort einen Vortrag (30-minütige Keynote) zu einem frei wählbaren Thema und stellt sich allen Fragen. Schwerpunkte sind zum Beispiel social Start-up und Gründen allgemein, New Work, Entrepreneurship oder Arbeiten mit verschiedenen Generationen.  

Die 30 Minuten Keynote von Katharina enthält als erstes Thema die Gründung von Kuchentratsch inkl. Rechtsform, die Zulassung der Backstube, das generationenüber-greifende Arbeiten sowie Entrepreneurship. Im zweiten Thema geht es dann um ein Einzelthema wie zum Beispiel soziale Wirkung oder New Work. Auch eine Fragerunde ist inklusive.  

Damit bietet Katharina ein interessantes Angebot für alle, die sich Inspirationen aus einem innovativen Start-Up holen wollen. 

Was ist für die Zukunft von Kuchentratsch denn sonst noch so angedacht? 

Es ist angedacht, mit Shirts und Schürzen beim Merchandising zu starten. Darüber hinaus sind bereits Ideen zu Backutensilien im Kopf abgespeichert. Abgespeichert deshalb, weil dieser Weg noch Zukunftsmusik ist.  

Ein weiteres großes Ziel besteht darin, Omas Backmischungen im Lebensmitteleinzelhandel zu positionieren. Daran arbeiten alle gerade mit Hochdruck.  

Bei so viel Begeisterung und Elan können wir von magazin-u dem gesamten Team von Kuchentratsch in München nur weiterhin viel Freude und Erfolg wünschen. Macht weiter so!

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