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Dr. Anke Domaske Q milk

Dr. Anke Domaske: Die Frau die mit ihrem Unternehmen

QMILK® aus Milch Fasern und Kleidung herstellt !

In Deutschland wir so viel Mich weggeschüttet, dass man in TETRA Packs verpacht, eine Kette von der Erde bis zum Mond ziehen könnte ....

Eine Faser, die so natürlich ist, dass man sie essen kann, war das Ziel von Frau Domaske. Und entgegen der allgemeinen Meinung hat sie dieses Ziel – technisch hoch innovativ - erreicht. Die Endprodukte von Qmilk® überzeugen in allen Punkten. 

Vorab sei erwähnt, dass es sich hier um ein Beispiel dafür handelt, dass man sich mit einem ohne Profit erstellten Produkt am Markt positionieren kann und die Möglichkeit besteht, den daraus entstandenen Imagetransfer auf sein eigentliches Unternehmen zu übertragen.  

Als Diplom Biologin stellte Frau Domaske zunächst einmal fest, dass es gar nicht so einfach ist, Kleidung ohne Pestizide oder Chemikalien zu kaufen. Ein Problem, dass wohl viele Interessierte bestätigen können. Im Zusammenhang mit ihren Recherchen zu diesem Thema wurde sie auf Milchfasern aufmerksam. Diese waren bereits in den 30er Jahren des zurückliegenden Jahrtausends ein Begriff. Allerdings enthielt diese Faser schädliches Formaldehyd, und um die Nachhaltigkeit war es auch nicht gut bestellt.  

Konzept und Ziel aber begeisterten Anke Domaske und mit einem kleinen Team, zu dem auch Ihre Mutter gehörte, ging es an die konzeptionelle Neuentwicklung. Ihre Begeisterung wurde belohnt. Heute werden von der Qnature UG, deren Geschäftsführerin sie zurzeit nicht ist, nicht nur Textilfasern, sondern auch Kosmetik und Granulat für viele Anwendungsbereiche aus anderswertig nicht mehr zu verarbeitender Rohmilch hergestellt und weltweit verkauft.  

Der Bereich der QMILK® Fasern läuft mittlerweile unter der Qnature UG, die ebenfalls von Frau Domaske gegründet wurde. Geschäftsführer hiervon ist zurzeit Herr Christoph Nagler. Diese QMILK® Fasern entsprechen den heutigen Anforderungen an die innovative Materialentwicklung, weil sie zu 100% natürlich sind und auch noch seidenweich, hautschonend, natürlich antibakteriell und stark hydrophil sind. Zusammenfassend sorgen die Fasern für einen Mehrwert der Produkte im Wachstumsmarkt Fasern.  

Als einzige Naturfaser besitzt QMILK thermo-bondierende Eigenschaften was dazu führt, dass auch andere Naturfasern ohne konventionelle Kunststoffe oder Phenole verbunden werden können.  

Ein überzeugendes Resultat: Sogar Leichtbaukonstruktionen bleiben 100% natürlich und kompostierbar.  

Bevor wir uns mit den technischen Details und der modischen Anwendung von Qmilk® Fasern befassen weisen wir wertschätzend auf die zahlreichen Auszeichnungen hin, die Frau Domaske entgegennehmen konnte. 

Im Jahr 2015 wurde Frau Dr. Domaske von der Ernst Pelzer Stiftung als Gewinnerin des Greentec Awards im Bereich Produktion ausgezeichnet. 

In 2014 war sie die Gewinnerin des Innovation Award Bio-based Material of the Year, der bereits zum siebten Mal stattfand und für bio-basierte Materialien verliehen wird. Im gleichen Jahr erfolgte die Auszeichnung als Kategorie-Siegerin INDUSTRIEPREIS im Bereich Biotechnologie. 

Ein Augenmerk auch auf das Jahr 2013. Beim Bioplastic Award 2013 des bioplastics MAGAZINS gehört Qmilch  zu den fünf Finalisten. 

Ebenfalls in 2013 gehört Qmilch zu den Gewinnern der LAUCH SYSTEMS CHALLANGE 2013.  

Nicht vergessen werden darf im Rahmen von Marketplace Industrial Biotechnology, biotechnica der Wettbewerb “Bioeconomy’s Next Business Model” in 2013, aus dem Anke Domaske als Siegerin geehrt werden konnte.  

Im gleichen Jahr wurde sie auch als Gewinnerin des Nachwuchspreises “Innovatoren unter 35” im Rahmen des Technology Review ausgezeichnet. 

Im Jahr 2012 war Anke Domaske nicht nur die Gewinnerin des Werkbundlabel 2012 und Gewinnerin beim enable2start, sondern auch Drittplatzierte beim Science4Life. Darüber hinaus erhielt Frau Domaske im gleichen Jahr den Ehrenpreis Sustainatopia Honors. 

Nicht weniger von Auszeichnungen geprägt war das Jahr 2011. Das Time Magazine wählte die Qmich-Faser unter die 50 besten Erfindungen. Den 3. Platz konnte sie beim DurchSTARTer belegen. Zudem konnte der 1. Platz beim textil+mode Innovationspreis im Bereich innovative technische Textilien belegt werden. Nicht zu vergessen in 2011 ist der 2. Platz beim 8. Thüringer Elevator Pitch in der Kategorie StartUp. 

Schon in 2010 konnte Frau Domaske bei der Netzwerkveranstaltung Thüringer Elevator Pitch erstmalig den 2. Platz belegen. Zudem zählte sie zu den Preisträgern beim Gründungspreis StartUp-Impuls. 

Mittlerweile läuft die Herstellung der Faser, gegründet von Frau Domaske, unter der Qnature UG mit dem Geschäftsführer Christoph Nagel. 

 

Welche Impulse, welche Gedanken haben Frau Domaske bewegt, diesen innovativen Weg für eine Faser der Zukunft einzuschlagen?

Noch bevor sie die ersten entwicklungstechnischen Schritte wagte, war Anke Domaske auf der Suche nach unbehandelter Kleidung, als ihr Stiefvater an Krebs erkrankt war. In dieser Phase wurde sie auf Milchproteine und die Verarbeitung von Milch in Kleidung in den 30er Jahren aufmerksam. Allerdings konnte ein “gutes” stoffliches Ergebnis nur mit verschiedenen schädlichen Chemikalien und einem hohen energetischen Aufwand erzielt werden.  

Gestartet wurde als nicht universitäre Ausgründung in einer kleinen Küche und ohne Labor mit der Idee, eine nicht chemisch belastete Faser zu entwickeln. Mit Käufen im Supermarkt wurde für ca. 200 Euro ein Labor zusammengestellt. Aber es klappte. Nach langwierigen Forschungsarbeiten entstand schließlich die erste unbelastete, kompostierbare und mir allen positiven Eigenschaften des Rohstoffs Milch versehene QMILK® Milchfaser. Der Jubel war natürlich riesig. 

Der Weg für QMILK® als weltweiter Vorreiter für Natürlichkeit sowie Nachhaltigkeit und Innovation für Produkte aus Non-Food-Milch war geebnet. 

Doch um ihr Versprechen, ein Biopolymer ohne Lösungsmittel, Weichmacher und Adimiden zu erfinden, entwickelte sie mit ihrem Unternehmen Qmilch IP GmbH insgesamt über 3000 Rezepturen. Im Ergebnis kam es zur Entwicklung eines Biopolymers aus dem Milcheiweiß Kasein, das aus Rohmilch hergestellt wird, nicht mehr verkehrsfähig ist und entsprechend der Gesetzgebung nicht mehr als Lebensmittel verkauft werden darf.  

Mit dieser Vielfalt wurde es möglich, über die individuelle Rezeptur auch die Eigenschaften des Materials festzulegen. Zum Beispiel, ob das Material hart oder weich sein soll. Ferner gelang es, konventionelle Kunststoffe aus Erdöl zu ersetzen.  

Diese Erfolge basieren allesamt auf der Nutzung eines Rohstoffs, der zwangsläufig anfällt, und zwar weltweit. 

 

Was aber ist Non-Food-Milch? 

Bei Non-Food-Milch handelt es sich um die ca. 2 Mio. Tonnen Milch, die pro Jahr in Deutschland entsorgt werden, weil der verwendete Rohstoff kein Lebensmittel ist.  

Es wird somit ein Rohstoff verwendet, der unvermeidbar anfällt und bisher nicht genutzt wurde.   

Diese ungenutzte Milch entsteht täglich weltweit und die unternehmerische Vision besteht darin, durch einzigartige Konzepte den Milchmarkt zu revolutionieren. Deshalb wird am Aufbau eines ersten Logistiksystems gearbeitet, um bislang technisch nicht genutzte und nicht verkehrsfähige Milch zu sammeln.  

Milcherzeuger mit Interesse an dieser Vision können sich gerne melden. Gemeinsam kann viel bewegt werden.  

Infos zu diesem Collect-System gibt es unter: https://www.qmilkfiber.eu/qmilk-collect 

  

Die QMILK® Produktpalette  

Der Kosmetikbereich 

Auch speziell hierzu gibt es eine interessante Story. Ganz zu Anfang spritzte ihr während einer Versuchsreihe Ameisensäure ins Gesicht. Anke Domaske versprach ihrer Mutter, eine Creme zu entwickeln, die alles wieder gut macht. Es folgten über 1000 QMILK-Creme-Rezepturen ohne synthetische Zusätze. Und siehe da, nach drei Monaten waren alle Spuren beseitigt. Übrig blieb nur ein kleiner rosa Punkt.  

Und so, wie sie sich selber helfen konnte, hilft sie mit ihren naturbelassenen Produkten auch anderen. Sogar bei Rosazea, Couperose und Akne erzählen ihr die Anwenderinnen, wie toll die Produkte helfen.  

Und das alles nach dem Motto:  

  • naturals ingredients 
  • cruelty free 
  • natural cosmetics 

QMILK® Microbeads finden Verwendung in Kosmetika 

QMILK® steht für Naturkosmetik mit natürlichen Peptiden. In der Kosmetikbranche aber auch in der Medizin werden sie als die neuen Wirkstoff-Favoriten bezeichnet, weil sie alle Prozesse der Haut regeln.  

Diese überzeugende Wirkung basiert auf QMILK® plus 

  • Bio-Öle 
  • frischen Milchproteinen 
  • Verzicht auf Alkohol und Glyzerin 

Wir alle kennen Peeling und viele der dafür angepriesene Produkte. QMILK® Microbeads, nachhaltig und energieeffizient aus 100% nachwachsenden Rohstoffen hergestellt, sind eine hochwertige Alternative. Die dafür eingesetzte Technologie ist hoch innovativ.  

Die Microbeads enthalten keine bedenklichen Inhaltsstoffe und bauen sich ohne Rückstände zu hinterlassen im Wasserkreislauf oder Boden ab. Im Zusammenhang mit der Kosmetikformulierung besitzen diese Microbeads eine hohe Beständigkeit gegen Säuren sowie Alkohol und sogar leichte Alkali. Somit bleiben sie in kosmetischen Formulierungen stabil.  

 

Microbeads mit Aminosäuren für die Tiefenreinigung und Gesundheit der Haut 

Hergestellt werden die Microbeads aus dem QMILK® Biopolymer, das auf dem Milchprotein Casein mit 18 wertvollen Aminosäuren und ebenso wertvollen Vitaminen basiert. Weil alle Bestandteile während der Herstellung erhalten bleiben, können sie ihre Wirkung auf der Haut entfalten. Mit ihren eigenen Signalstoffen steuern die Aminosäuren die Selbsterneuerung der Haut, regen die Zellerneuerung und Kollagenbildung an und wirken zudem als starkes Antioxidans. Nicht zu vergessen ist die entzündungshemmende Wirkung der Microbeads.  

Bei der Anwendung wird auf der Haut ein leichter Peelingeffekt erzeugt, der die Zellerneuerung angeregt und dazu beträgt, dass alte Hautzellen sich ablösen, ohne die gesunde Hautschicht zu schädigen. Ein rosiger Schimmer der Haut mit jugendlichem Strahlen wird durch die bessere Durchblutung der Haut erzielt.  

 

Die antibakterielle und antiallergische Wirkung der QMILK® Microbeads

Die Reduzierung bedenklicher Bakterien ist der antibakteriellen Wirkung des Caseins zuzuschreiben. In einem wissenschaftlichen Nachweis mit dem QMILK® Biopolymer konnte mit dem Bakterium Staphylococcus aureus eine Reduzierung um 80% erreicht werden (Methode ASTM E 2149-10). Damit wird das Wachstum von Bakterien auf der Haut stark gemindert und die mikrobielle Produktbeständigkeit unterstützt.  

Für diese natürlichen Effekte sind KEINE Silber-Ionen, kein Triclosan und keine anderen belastenden Substanzen erforderlich. 

Das QMILK Biopolymer ist hydrophil und hat einen Feuchtegehalt von 10–16%, wodurch die Einbindung in die Produktemulsion unterstützt wird. Nach DIN EN 71 ist nachgewiesen, dass keine polyaromatischen Kohlenwasserstoffe und auch keine Metalle aus dem QMILK Biopolymer migrieren.

 

Die unterschiedlichen Hautpflegeserien. 

Entwickelt hat Anke Domaske Pflegeserien für normale und Mischhaut sowie für sensible und trockene Haut. Alle Produkte können auch in kleinen Abfüllungen probiert werden. 

 

Das QMILK® Biopolymer als Doppeleffekt zur Reinigung und Remineralisierung der Zähne 

Mehr Effektivität und Nachhaltigkeit verlangen die Kunden und Kundinnen auch im Bereich der Mundhygiene und Zahnpflege. Weil Casein eine hohe Affinität zur Zahnoberfläche besitzt, übernimmt das QMILK® Biopolymer nicht nur eine effektive Reinigung, sondern schützt auch die Oberfläche der Zähne vor säurehaltigen Lebensmitteln und Speichelproteinen.  

Als Abrasiv in der Zahnpasta bietet das milchproteinbasierte Polymer neue Karies-prophylaktische Potenziale.  

Durch das Casein wird darüber hinaus außerdem die Demineralisation und Läsionstiefe des Zahnschmelzes nachweislich vermindert. Bei durch Säuren geschädigtem Zahnfleisch wird zudem die Remineralisierung gefördert.  

Das k-Casein hemmt, wie wissenschaftliche Untersuchungen zeigen, die Adhärenz von Plaquebildnern auf mit Speichel bedecktem Hydroxilapatit, einer Grundsubstanz des Zahnschmelzes.  

Nachgewiesen ist auch das Bindungsvermögen des Zellwandprotein bildenden Enzyms mit dem Namen Glykosyltransferase und deren Aktivität bei den Plaque bildenden Streptokokken durch das k-Casein.  

Auf einer verringerten Bildung von Zellwandproteinen der Plaque-Bildner beruht der Karies-protektive Effekt des k-Caseins.  

Andererseits wird in Konkurrenz zu Speichelproteinen angenommen, dass Bindungsstellen am Schmelz letztlich zu bakterieller Anti-Adhärenz führen. 

Textilien, die mit neuem Wohlfühleffekt sogar die Haut schützen

Die textile Kleidung ist natürlich und innovativ und verleiht seiner Trägerin das Gefühl, eine moderne Kleopatra zu sein. Die Proteinfaser QMILK® fühlt sich samtig weich an; wie ein toller Seidenstoff. Erwähnt werden muss auch die gute Feuchtigkeitsaufnahme und Klimaregulierung sowie die antibakterielle Wirksamkeit, die bei direktem Hautkontakt schützt. Die QMILK® Faser ist dermatologisch mit “ausgezeichnet” getestet.  

Schon ab einem Anteil von 20% QMILK® wird die Produkteigenschaft eines Kleidungsstücks verbessert. Dadurch wird das Kombinieren mit anderen natürlichen oder synthetischen Fasern für einen gelungen Material- und Stilmix eine wahre Freude.  

 

Keine Textilien ohne das geeignete Garn 

Was kann eigentlich QMILK® versponnen werden? Alle Wollarten wie beispielsweise Schur- und Alpakawolle sowie Merinowolle. Darüber hinaus sind auch Baumwolle, Viskose uns Cellulose sowie Synthetik geeignet.  

Die QMILK® Faser ist wegen ihrer glatten Oberfläche besonders für Menschen mit empfindlicher Haut geeignet. Die Haptik der Milchproteinfaser ist mit der von Seide zu vergleichen. Damit ist QMILK® ideal für den unmittelbaren Hautkontakt. Aufgrund des individuellen Eigenschaftsprofils und dem strukturellen Aufbau kann QMILK® als eine Natur- und Industriefaserkombination angesehen werden.  

 

Filz, das moderne Trendmaterial mit neuen Eigenschaften 

Filz, hergestellt aus Wolle, wird häufig mit Viskose und synthetischen Fasern gemischt. Die einzigartigen Eigenschaften, die Wolle von Natur aus besitzt, werden durch QMILK ® verbessert. Seidene Haptik und Festigkeit, weniger Schuppigkeit, reduzierte Schmutzanhaftung sowie verringertes Wollpeeling sind das überzeugende Ergebnis der Beimischung von QMILK®. 

 

Vier Eigenschaften von QMILK® auf einen Blick 

QMILK® steht für  

  • eine glatte Oberfläche mit seidiger Haptik 
  • eine antibakterielle Wirkung von Natur aus wie Silber 
  • eine Klimaregulierung durch temperaturausgleichende Effekte 
  • ein Feuchtigketismanagement dank sehr guter Feuchtigkeitsaufnahme 

Damit sind Stoffe mit QMILK® bestens geeignet für beispielsweise die Herstellung von Unterwäsche, Yoga- und Sportkleidung, Strickwaren, T-Shirts, Socken/Strümpfe, seidige Schals, Bettwäsche uvm.  

 

Interessant ist auch die technische Anwendung der QMILK® 

In den sensiblen Bereichen Hygiene und Medizin ist QMILK® sehr beliebt wegen der nachweisbaren Natürlichkeit ohne irgendwelche chemischen Zusätze oder Silber. Zu erwähnen ist auch, dass sich QMILK® rückstandslos im Wasserkreislauf auflöst und sogar die Anforderungen an “flushable” erfüllt. Deshalb ist die Verwendung von Toilettenpapier mit QMILK® dem Umweltschutz sehr zuträglich. 

Was heiß “flushable”: Die Faser darf ins Abwassersystem gespült werden, ohne dass die Abwasserinfrastruktur beeinträchtigt wird. Damit wird auch einer verbesserten Nachhaltigkeit genüge getan.  

 

QMILK® Spunlaces wasserstrahlverfestigt 

Die Verschlingung der Fasern des Faserflors erfolgt bei der Wasserstrahlverfestigung mit Hilfe von unzähligen Wasserstrahlen und unter hohem Druck. Den auf diese Weise entstehenden Vliesstoffen verleiht die QMILK® Faser eine einzigartige Produktfunktion. Hinzu kommt, dass das Flächengewicht positiv beeinflusst werden kann.  

Die so entstandenen QMILK Spunlace-Vliese können nicht nur geprägt, sondern auch individualisiert werden.  

 

QMILK Thermobondier, die neuen Materialkombinationen 

Konventionelle Harze und Kunststoffe können als Bindemittel vollständig ersetzt werden. Aus zum Beispiel Hanf und Leinen hergestellte Naturfaserprodukte bleiben zu 100% natürlich und können im Endeffekt zum Schutz unserer Umwelt nachhaltig entsorgt werden.  

Durch eine thermische Behandlung um 100 Grad Celsius plus Druck wird nicht nur die Verbindung, sondern auch die Verfestigung erreicht. Doch nicht nur die Verwendung von QMILK verbessert die Nachhaltigkeit. Auch die Prozesse im Verarbeitungsprozess gewinnen durch die Einsparung von Verarbeitungsschritten und herabgesetzte Prozesstemperaturen deutlich an Effizienz.  

Doch wo kommen die so hergestellten Fasern zum Einsatz? 

Erwähnt hatten wir bereits das Toilettenpapier. Interessant ist aber auch die Verwendung im Karosseriebau für Autos, in der Produktion für Bürostühle und Aktenkoffer sowie als Bodenbelag. 

 

Warum ist das so:  

Ohne zusätzliche Ausrüstung ist das Material schwer entflammbar. Die QMILK® Faser erreicht die Brandschutzklasse B2 entsprechend den Normen DIN 4102 und DIN 75200. Hinzu kommt, dass die Faser nicht tropft und ohne abzubauen bis zu 200 Grad Celsius temperaturbeständig ist. Eine Formbeständigkeit ist auch bei diesen hohen Temperaturen gewährleistet. Ein Schmelzpunkt nach ISO 11357-1/3 ist NICHT vorhanden.  

Die QMILK® Faser ist die erste Naturfaser für Thermobonding. Damit ergeben sich spannende Möglichkeiten für Materialkombinationen der Non-Wowens und Composites.  

Einen kaufentscheidenden Mehrwert erhalten die Produkte durch die bereits erwähnten Eigenschaften klimaregulierend, antibakteriell und hautpflegend.  

Die QMILK® Faser ist von Natur aus, also ohne zusätzliche Ausrüstung, antibakteriell und wirkt sogar gegen E. coli und Staphylococcus aureus. Damit ist QMILK ein nachhaltiger und preiswerter Ersatz für Silber. (Siehe AATCC Test Method 100-2004) 

Gegen Säuren, Alkohole, Öle usw. Besitzt QMILK eine hohe chemische Beständigkeit gegen eine Vielzahl von Medien. Damit ist die QMILK® Faser prädestiniert als Werkstoff für viele universelle Anwendungen. (DIN EN ISO 175) 

 

QMILK Folie mit hervorragender Barriere dank Biopolymer 

Dank der hervorragenden Barriereeigenschaften ist diese Folie besonders gut geeignet für Anwendungen im Lebensmittelbereich. Darüber hinaus kann sie vor so genannten aggressiven Medien schützen und sogar Papier imprägnieren. Zudem besteht eine gute Schweißbarkeit.  

Als heimkompostierbarer Biokunststoff nach DIN 13423 erfüllt QMILK die gesetzten Anforderungen und ist uneingeschränkt kompostierbar. Die Zeit dafür kann je nach Rezeptur eingestellt werden. Aufgrund dieser Tatsache können QMILK-Produkte ohne Bedenken zusammen mit biologischen Abfällen entsorgt werden. Daraus resultiert, dass der gesamte Entsorgungsweg ohne Wärmezufuhr und ohne Industriekompostierung erfolgen kann.  

 

QMILK Granulat für milchweiße und klare Verpackungen

Gemäß EN 13130 hat das QMILK Polymer die Standartmigrationstests der Lebensmittelzulassungen bestanden und kann somit für milchweiße und klare Verpackungen sowie für mit natürlichen Lebensmittelfarben eingefärbte Verpackungen verwendet werden. Es wird keine Migration erzeugt. Auch in diesem Verwendungsbereich ist QMILK eine natürliche Alternative zu Silber und die Aminosäuren des Kaseins wirken antibakteriell. Das Wachstum von Bakterien und Organismen wie zum Beispiel E.coli und Staphylococcus aureus (Krankenhauskeim) wird zudem auch durch andere Bestandteile des QMILK Biopolymers verhindert.  

Über diese Eigenschaften hinaus verleiht dieser Werkstoff einen konstanten Schutz, weil eine weitere Kontaminierung und Verbreitung der Bakterien auf der Materialoberfläche verhindert wird. Unterstützt wird dieser Effekt von der negativen Oberflächenspannung des Materials. Nachweisbar wird das Wachstum um bis zu 90% gehemmt.  

Zusammenfassend ist für den technischen Bereich zu sagen, dass QMILK Granulat frei ist von 

  • Isocyanat und Halogenen 
  • Lösungsmitteln 
  • Gefährlichen Weichmachern 
  • Silber, Triclosan, Zinkoxid 

Wie soll es weitergehen? 

Die Revolution des Milchmarktes mit weltweit einzigartigen Konzepten ist noch visionär.  

Und trotzdem oder gerade deswegen soll gemeinsam etwas bewegt werden. So wird am Aufbau eines ersten Logistikzentrums für das Sammeln von bisher technisch nicht genutzter und nicht verkehrsfähiger Milch gearbeitet. Weiteres zu diesem Thema finden sie auf QMILK. 

Milcherzeuger, die Frau Dr. Domaske in ihrer visionären Arbeit unterstützen möchten, sind aufgefordert, sich bei Ihr zu melden.  

Schließlich ist QMILK das Material der Zukunft! 

Und das spiegelt sich im QMILK Haus mit vielen Etagen für 15 unterschiedliche Produktbereiche. 

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